Die Haut im Winter - perfekter Schutz vor Heizungsluft

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Die Haut ist ein ganz besonderes Organ. Sie ist unsere wichtige und sehr lebendige Schutzbarriere zwischen Körper und Umwelt. Mit einer Fläche von ca. 1,75 m² und einem Gewicht von ca. 9 kg ist sie das größte aller Organe. 1 cm² von ihr besteht aus 3 bis 5 Millionen Zellen, 3 Blutgefäßen, 10 Haaren, 12 Nerven, 15 Talgdrüsen sowie 100 Schweißdrüsen.

Ihre Funktionen sind außerordentlich vielfältig: Schutz vor Druck, Schutz vor chemischen Substanzen, Schutz vor dem Eindringen von Mikroorganismen, Schutz vor Wasserverlust, bzw. Austrocknung sind vordergründig. Hinzu kommt die Thermoregulierung des Körpers durch das Gefäßsystem der Dermis und die Aktivität der Schweißdrüsen.

Eine weitere Dimension ist die Aufnahme und Weiterleitung von Reizen und Informationen. Als Sinnesorgan kann ihre Berührung Grenzen tasten, Temperatur, Schmerz, Vibration, Wohlgefühl und nicht zuletzt Erregung vermitteln.

 

Die Jahreszeiten – Wechselbad der Gefühle

Als Grenzorgan ist die Haut in den Jahreszeiten mit unterschiedlichen Umweltsituationen konfrontiert und muss sich den äußeren Gegebenheiten anpassen. Jede Jahreszeit bringt eigene Herausforderungen mit sich. Die Haut steht in ständigem Kontakt mit der Luft und reagiert natürlich auf Temperatur- und Feuchtigkeitsveränderungen.

Temperaturwechsel im Winter

Im Winter erlebt die Haut schnell wechselnde Temperaturen. Bei Kälte ziehen sich die peripheren Blutgefäße zusammen, um den Organismus vor Auskühlung zu schützen. Folglich wird allerdings die Nährstoffversorgung der Haut geringer. Die Talgdrüsen sezernieren weniger Sebum = Hautfett, es stehen folglich weniger Barrierelipide zur Verfügung. Das kann zu einer erhöhten Empfindlichkeit führen. Zudem ist der Temperaturwechsel belastend für gefäßlabile Hautbilder, bei denen sich die Adern anlagebedingt nicht so gut wie nötig wieder zusammenziehen können. Bei Kälte verlangsamt sich der Stoffwechsel generell, insbesondere die Zellerneuerung verlangsamt sich und folglich sind Repairprozesse reduziert.

Faktor Luftfeuchtigkeit

Als Luftfeuchtigkeit bezeichnet man den Anteil des Wasserdampfs in der Luft. Die Luftfeuchtigkeit ist abhängig von der Temperatur der Luft. Bei warmen Temperaturen dehnt sich das Gas (Luft) aus und speichert somit mehr Feuchtigkeit. Bei niedrigen Temperaturen geschieht das Gegenteil: Das Volumen der Luft verringert sich und überschüssige Feuchtigkeit wird abgestoßen. Man spricht von Tau als Phänomen der Kondensation.

 

Jetzt kommt der entscheidende Punkt im Winter:

Die böse, böse Heizungsluft – warum eigentlich?

Die Heizung heizt permanent neu einströmende Luft auf. Dabei nimmt die kalte Luft bei der Erwärmung Feuchtigkeit aus der Umgebung auf. Auch von der Haut! Der Haut wird also Feuchtigkeit entzogen. Wenn wir also von „Trockener Heizungsluft“ als Belastung sprechen, ist das nicht ganz richtig – es ist die sich erwärmende Heizungsluft, die die Haut austrocknet, indem sie Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt!

 

Effekt:

• Augen und Schleimhäute trocknen schneller aus

• wir erleben raue, trockene, besonders pflegebedürftige Haut

• häufigere Hautreizungen wie Rötungen und Entzündungen

• wir haben schnell spröde Lippen

 

Fazit: Unsere Haut kann im Winter Unterstützung durch mehr und spezielle Pflege sehr gut gebrauchen.

 

Die logischen Wirkungsziele im Winter sind:

1. Hautbarriere, auch Lipidbarriere genannt, durch mehr hautfreundliche Lipide auffüllen und so zum Eigenschutz beitragen. Also etwas reichhaltigere Produkte verwenden und die Haut auch zu Hause mit Packungen verwöhnen.

2. Mehr Feuchtigkeit anbieten: Seren und Feuchtigkeitsampullen sind perfekt, um ein Feuchtigkeitsdepot anzulegen.

3. Die sensible Augenpartie besonders schützen und pflegen, eine besonders geschmeidige Augenumgebung erhält man im Winter mit einem Augenbalsam als Nachtpflege.

4. Zellerneuerung ankurbeln und den Stoffwechsel vitalisieren: Bei vielen Hautbildern kann eine Fruchtsäurekur oder Fruchtsäure-Nachtpflege sichtbar zur Hauterneuerung und Hautbildverfeinerung beitragen.

5. Auch die trockene Körperhaut, zum Teil hervorgerufen durch Strumpfhosen, die Hautfeuchtigkeit und Hautsebum aufsaugen, verdient ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Balsamische Peelings und reichhaltige Bodycreams tun besonders gut, idealerweise in Verbindung mit einem Saunagang.

Gerade der Winter bietet viele schöne Momente des Rückzugs, die man nutzen kann für Rituale der Pflege und Selbstliebe. Denn ein gesunder, gepflegter Körper ist ein kostbares Gut.

 

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